Startseite
Übersicht
Über ADHS
Schule
Kinder
Buchtipp
Frankfurt
Erwachsene
Bücher
Elterngruppen
Häufige Fragen
Veranstaltungen
Forum

seit 28.12.1999

ADS - Hyperaktivität

Gesprächsforum

Gästebuch

Aktuelle Termine Frankfurt

Symposium in Frankfurt

Einladung zur Elterngruppe

Chronik der Elterngruppe

Das Buch

 

Elternselbsthilfe ADS/Hyperaktivität Frankfurt/M.
Einladung zum Gesprächskreis
 

Aufmerksamkeitsgestörte und hyperaktive Kinder fallen meist schon früh auf. Manchmal sind sie schon als Babys sehr unruhig, schreien viel und schlafen wenig. Kommen sie in den Kindergarten, wird ihr unstetes Verhalten, das häufige Wechseln ihrer Spielaktivitäten und oft auch ihr impulsives und aggressives Verhalten kritisiert. Gemeinschaftliches ruhiges Sitzen wie z.B. beim Basteln, beim Frühstücken und dem Sitzkreis ist ihnen oft unmöglich. Auch das Aufräumen der Spielsachen bereitet Probleme.

Oft beginnt schon hier der Leidensweg der Familie. Die Eltern werden verantwortlich gemacht für das auffällige Verhalten ihres Kindes und hören nicht selten die Aufforderung ihr Kind konsequenter zu erziehen. Trotz aller Bemühungen der Eltern nehmen die Schwierigkeiten weiter zu. Rückläufig dagegen sind die Kontakte zu anderen Eltern, deren Kind mit ‚solch‘ einem Kind nichts zu tun haben soll.
Die soziale Isolation der Familie kann schon jetzt beginnen.

Der Wechsel in die Schule wird herbeigesehnt, eine neue Umgebung bedeutet eine neue Chance für das Kind und für die Familie. Anfangs ist das Kind ganz begeistert von den vielen neuen Eindrücken und Dingen, die es lernen kann, doch erzählen kann es wenig. Aber schon bald meldet sich die Grundschullehrerin und teilt mit, dass sich das Kind schlecht konzentrieren kann, leicht ablenkbar ist, den Unterricht häufig stört. Es folgen kleine Disziplinarmaßnahmen, doch das Kind schafft es nicht mehrere Unterrichtsstunden auf dem Stuhl zu sitzen.

Auch bei offenen Unterrichtsformen hat das Kind Schwierigkeiten. Hier darf es sich bewegen, aber es findet keinen Zugang zur Aufgabe, es beginnt nicht. Auf dem Schulhof ist es häufig in Streitereien verwickelt, manchmal wird es aggressiv. Mittags zu Hause weiß es häufig die Hausaufgaben nicht, wenn sie dann gemacht werden sollen, dauert es Stunden. Mutter und Kind sind am Abend vollkommen erschöpft, die Nacht bringt eine kurze Pause bis zum nächsten Tag, der genauso verlaufen wird.

Die Situation in der Schule, die soziale Isolation aber auch das Familienklima wird immer schlechter, denn trotz aller Gespräche und Erziehungsmaßnahmen ändert sich das Verhalten des Kindes nicht!

Aber auch das Kind durchläuft einen Leidensweg.

Es bemüht sich so unendlich stark ein nettes Kind zu sein, anderen eine Freude zu machen und sich an die allgemeinen Regeln zu halten. Aber was immer es auch tut, es will nicht gelingen. All seine Bemühungen sind umsonst. So beginnt das Kind über sich selbst zu verzweifeln, gibt sich irgendwann auf und entwickelt Sekundärstörungen.

Liegt bei einem Kind ADS mit oder ohne Hyperaktivität vor, dann ist der erste Schritt dem Kind, aber auch den Eltern zu helfen, die Diagnose. Hierdurch wird viel Druck von der Familie genommen, denn man erfährt, dass das Kind nicht extra  ‚böse‘ ist, sondern dass das Kind eine angeborene Stoffwechselstörung hat, die das bisher gezeigte Verhalten bewirkt.

Nun kann die Energie, die bisher für das Krisenmanagement nötig war, in eine sinnvolle Hilfe für das Kind und die Familie fließen.

Leider ist das Wissen um diese Stoffwechselstörung (im Bereich des Neurotransmitterhaushalts) noch nicht ausreichend verbreitet, so dass ADS-Kinder meist noch als faul und unerzogen gelten - mit allen oben beschriebenen Folgen für die Kinder selbst und ihre Familien.

Haben ADS-Kinder die Möglichkeit mit ausreichender und zielführender medizinischer und therapeutischer Versorgung in einem informierten Umfeld aufzuwachsen, können viele negative Situationen und Schuldzuschreibungen vermieden werden !

In einer Elternselbsthilfegruppe werden alle mit ihren Erfahrungen ernst genommen. Man kann sich die Last des Alltags von der Seele reden. Trost  und Zuspruch helfen über schwierige Alltagssituationen hinweg. So kann man neue Kraft für die tägliche Erziehungsarbeit finden, neue Hilfsmöglichkeiten kennenlernen, den schwierigen Alltag leichter meistern und die positiven Eigenschaften der Kinder stärken.

! Diese Chance gilt es für unsere Kinder zu nutzen !

Hilfe ist möglich...

...und zwar für alle Beteiligten! Die Kinder können aus dem Teufelskreis der sozialen Ausgrenzung, aber auch des Lernversagens herausgeholt werden. Wichtig für das Kind ist, dass bei den Eltern, ErzieherInnen, LehrerInnen und SozialpädagogInnen z.B. in der Erziehungsberatung  ein Perspektivwechsel stattfindet.

Das Kind wird nun nicht mehr als eines angesehen, das falsch erzogen ist, oder sich nur nicht genug Mühe gibt. Dadurch kann die Spirale aus Ablehnung, einem geringen Selbstwertgefühl und Sekundärstörungen vermieden oder durchbrochen werden.

Es ist ein Kind mit speziellen Bedürfnissen, das unsere volle Unterstützung braucht.

Für Sie als Eltern kann es hilfreich und unterstützend sein, sich mit anderen Eltern betroffener Kinder auszutauschen. Es tut gut zu sehen, dass die Leidenswege sehr ähnlich sind. Der Austausch von Tipps, Hilfsmöglichkeiten und Erfahrungen hilft dann beim Umgang mit schwierigen Situationen. Wichtig ist aber auch, dass die Personen, die mit ADS-Kindern zusammenarbeiten informiert werden.

Auch die Beratung der Eltern erhält durch diesen Perspektivwechsel einen anderen Schwerpunkt. An die Stelle der Suche nach strukturellen Erziehungsdefiziten, treten nun konkrete Tipps zur Bewältigung des Erziehungsalltags.

Die Kinder werden sich dann zu kreativen, hilfsbereiten und sozialen Menschen mit großem Gerechtigkeitssinn entwickeln. Dies sind die positiven Eigenschaften von ADS’lern, die andere Seite der Münze.

Willkommen zu den Elterntreffs und zum Informationsaustausch sind deshalb auch alle Personen, die mit hyperaktiven Kindern zusammenarbeiten.
                                                                       
Dagmar Dietz

 Aktuelle Termine


                                      Den ausführlichen Veranstaltungskalender
                                                      
der Elterngruppe finden Sie hier.

Buchtipp:Wenn ich doch nur aufmerksam sein könnte!
Das Buch wurde von einem 14-jährigen hyperaktiven Jugendlichen geschrieben. Er beschreibt darin, wie es ihm mit seinem ADS/H geht. 
Felix erzählt was ADS/H ist, welche Schwierigkeiten, vor allem aber welche positive Seiten Menschen mit ADS/H haben.  Er erklärt die medizinischen Ursachen von ADS/H in seinen Worten und mit vielen Beispielen. Das Buch ist ab einem Alter von 10 Jahren gut zu lesen, ab 7 Jahren kann es vorgelesen werden.
Das Buch umfasst 144 Seiten und kostet 7.15 Euro plus Euro Versandkosten.
                                      
Ich möchte mehr Informationen zum Buch.
                                       Ich möchte das Buch bestellen.
 

Für Fragen und Anregungen freuen wir uns über Ihr E-Mail
info(ät)ads-hyperaktivitaet.de

zurück zum Seitenanfang
 

Liebe Besucher/innen dieser Internetseite,

wenn Ihnen unsere Seite gefällt, und Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, dann können Sie Ihre Bücher, die Sie ohnehin kaufen wollen, über den Amazon.de-Link oder die Einzellinks im Literaturverzeichnis bestellen. Danke.