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             Michaela
 

Dies schreibe ich für unsere Tochter Michaela*, die immer wieder die Kraft hat aufzustehen, wenn sie runtergezogen wird!

Sie war das absolute Wunschkind, und doch war schon die Schwangerschaft etwas außergewöhnliches. Insgesamt nahm ich nur 4 kg zu, obwohl Michaela ein wahrer Wonneproppen war. Die Geburt ließ auf sich warten, und musste eingeleitet werden, als ich 14 Tage über den Geburtstermin war. Schon nach 5 Stunden und 50 Minuten war sie da.

Jedoch gab es Komplikationen. Sie wollte einfach nicht atmen und wurde ganz blau, lila. Nach einigen Minuten und einen ganzen Ärzteteam hatte sie es dann doch geschafft! Sie musste sofort in eine Kinderklinik verlegt werden, wo festgestellt wurde, dass sie ein Loch in der Herzscheidewand hat. Nach ungefähr 14 Tagen war dieses Loch zugewachsen und wir konnten sie mit nach Hause nehmen.

Als wir nun dachten, jetzt wird alles gut, waren wir wohl etwas voreilig!
Vom Schlafen hielt unsere Süße gar nicht viel. Jeden Abend von 20-24 Uhr, dann war wieder “holliday” bis zum nächsten Abend. Manchmal machte ich ihr in der Nacht um 1 Uhr ein Video an, um wenigstens etwas schlafen zu können.

Als sie 9 Monate war konnte sie perfekt laufen und sprechen. Wir waren so stolz auf sie!
Aber ihr Bewegungsdrang und der wenige Schlaf blieb. Deshalb suchten wir einen Neurologen auf. Der uns aber nur sagte: "Sie ist halt so, wissensdurstig und sehr schlau für ihr Alter. Sie wollen doch kein Kind, das den ganzen Tag nur in der Ecke sitzt?!" Natürlich wollten wir das nicht, aber etwas mehr Ruhe wäre schon schön gewesen.

Michaela kam in den Kindergarten, und schon nach 14 Tagen kamen die ersten Beschwerden. Sie nimmt keine Regeln an, kann sich nicht einordnen und kommt mit den Kindern nicht klar. Wir hatten es geahnt! Der Kindergarten legte uns nahe, wir sollten zu einer Erziehungsberatung gehen, was wir natürlich auch taten. Sie wurde über Monate betreut und dann wurde uns genau das gleiche mitgeteilt, wie Jahre zuvor schon beim Neurologen!

Mittlerweile ist Michaela 8Jahre und nichts hat sich getan! Und jedesmal diese Kritik seitens der Schule, obwohl unsere Tochter eine sehr geduldige Lehrerin bekommen hat. Wofür ich sehr dankbar bin!
Sie hat keine Freunde und geht auch nur noch ungern zur Schule. Als ich vor ein paar Monaten die Elternzeitschrift aus der Schule gelesen habe, fiel mir ein Bericht über ADS+H Kinder auf. Ich dachte, das kann doch nicht wahr sein, die Kinder, die Eltern, das war "unser" Leben. Sofort setzte ich mich mit der Klassenlehrerin unserer Tochter in Verbindung und berichtete ihr von meinen Verdacht.

Jetzt sind wir mit Michaela in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und hoffen auf eine Besserung!

Liebe Michaela, wir schaffen das!

Deine Mama und Papa

                                                                   * Namen geändert
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